Berufsunfähigkeitsversicherung
Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist immer noch eines der notwendigsten Versicherungen überhaupt und wird trotzallem oftmals nicht in Betracht genommen, obwohl jeder vierte Arbeitnehmer durch einen Berufsunfall oder einer Krankheit unfähig wird um seinen Unterhalt zu gewinnen und wird deshalb vorzeitig Berufsunfähig.
Viele haben hierzu als Argument die Rentenversicherung, jedoch kann diese nicht für den gewohnten Lenbenstandard garantieren, zudem kommt das Problem hinzu, dass man ja durch einen Berufsunfall invalid ist oder an einer ernstzunehmenden Krankheit leidet und meist zusätzliche Verpflegung braucht.
Das kostet viel Geld und eine einfache Rentenversicherug reicht somit oftmals nicht aus, vorallem, weil man ab 2001 durch die neue Rentenreform keine Berufsunfähigkeitsrente mehr erhält, wenn man nach 1960 geboren wurde.
Das sind dann Gründe für eine Berufsunfähigkeitsversicherung, damit man nicht ganz aus seinem gewohntem sozialem Umfeld abstürzt.
Der monatlich zu zahlende Betrag, um später bei einer Berufsunfähigkeit abgesichert zu sein und weiterhin ein normales Leben führen zu können, hängt von verschiedenen Kriterien ab, sowie:
- das Alter,
- das Geschlecht,
- der ausgeübte Beruf,
- der Gesundheitszustand,
- die vereinbarte Vertragsdauer
- die abgesprochene Höhe der Rente.
Es gibt auch verschiedene Versicherungen für bestimmte Berufsgruppen, jedoch wird der Versicherungsschutz bei besonders gefährlichen Freizeitaktivitäten eingeschränkt, das ist auch der Unterschied zwischen einer Unfall- und einer Berufsunfallversicherung, denn meist handelt es sich beim letzterem um eine Krankheit und nicht um einen Unfall.
Der Berufsunfähigkeitsvertrag kann bis zu 40 Berufsjahren laufen und man kann schon ab 50 prozentiger Berufsunfähigkeit die gesamte versicherte Berufsunfähigkeitsrente erhalten, jedoch muss der Versicherungsnehmer bei der Vertragsabschliessung alle möglichen Krankheiten und Gesundheitsbeschwerden angeben.
Diese Versicherung tritt meist dann ein, wenn beispielsweise ein Kunde über sechs Monate seinen Beruf nicht mehr ausüben kann und das zu 50 Prozent. Die häufigsten Beschwerden sind dann Muskel- und Gewebeerkrankungen, Krebs, Magen- Darmerkrankungen und in letzter Zeit treten auch immer häufiger Psychische beschwerden auf. In diesen Fällen wird dann dem Geschädigten monatlich die vereinbarte Rente ausgezahlt, neuerdings zahlen einige Versicherungen auch bei einer kleineren Berufsunfähigkeit schon einen Teil der Rente aus.